Hersteller kündigen weitere Preissteigerungen an
Stahlfirmen sehen trotz Kursverlusten keinen Negativtrend

Die jüngsten Kursrückgänge bei Stahl-Aktien sind nach Einschätzung der Branche kein Hinweis auf einen einsetzenden Abschwung der seit Monaten boomenden weltweiten Stahlkonjunktur.

HB DÜSSELDORF. „Die Nachfrage nach hochwertigem Stahl ist ungebrochen“, sagte ein Sprecher der Salzgitter AG am Mittwoch. Die Aktie von Deutschlands zweitgrößtem Stahlkonzern hatte am Morgen zeitweise bis zu sieben Prozent an Wert verloren. Auch die ThyssenKrupp-Aktien gaben bis zu vier Prozent nach.

Die Verkaufsstimmung für Stahl-Titel hatte am frühen Morgen im asiatischen Geschäft eingesetzt. Dortige Händler begründeten die Kursabschläge bei Stahlriesen wie der koreanischen Posco und der japanischen Nippon Steel mit der Befürchtung, die derzeit hohen Preise für den Werkstoff könnten nicht gehalten werden.

„Die Gesamtsituation bei den Preisen hat sich nicht geändert“, kommentierte der Salzgitter-Sprecher. Auch beim Luxemburger Weltmarktführer Arcelor hieß es, die Situation auf dem Stahlmarkt sei dieselbe wie noch Anfang des Monats auf dem Weltstahlkongress in Istanbul. Damals waren sich die Stahlvertreter aller großen Hersteller weitgehend einig gewesen, dass die derzeitige Boom-Phase auch bei einer leichten Einbusse der Nachfrage aus China noch eine ganze Weile anhalten werde. Unterschiedliche Einschätzungen waren dort lediglich über mittel- oder langfristigen Erwartungen des Stahlgeschäfts zu hören gewesen.

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