Hinter Erwartungen zurückgeblieben
Alcoa-Gewinn ist geschrumpft

Im ersten Quartal dieses Jahres hat der weltgrößte Aluminiumhersteller Alcoa wegen Restrukturierungskosten und Steuereffekten weniger verdient als im Vorjahreszeitraum und damit die Erwartungen der Analysten enttäuscht.

HB NEW YORK. Alcoa hat im ersten Quartal dieses Jahres wegen Restrukturierungskosten und Steuereffekten einen um 27 % geringeren Gewinn ausgewiesen als im Vorjahr. Höhere Metallpreise und die gestiegene Nachfrage haben aber zu einem deutlichen Umsatzanstieg um 13 % auf 6,28 Mrd. Dollar geführt.

Wie das in Pittsburgh ansässige Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss bekannt gab, betrug der Nettogewinn in den ersten drei Monaten 260 Mill. Dollar oder 30 Cent pro Aktie. Ein Jahr zuvor hatte der Gewinn 355 Mill. Dollar oder 41 Cent je Anteilsschein betragen. Nach Angaben des Unternehmens belasteten Steuereffekte, ein Beteiligungsverkauf in Norwegen, Restrukturierungsaufwendungen und die Kosten für die Integration einer Akquisition in Russland das Ergebnis mit neun Cent pro Aktie. Ohne Sondereffektekte liege der Gewinn je Aktie bei 40 Cent. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 39 Cent gerechnet. Im nachbörslichen Handel legte die Alcoa-Aktie um 2,5 % auf 30,75 Dollar zu. Zu Börsenschluss hatte der Kurs bei 29,98 Dollar gelegen.

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