Hintergrund
Das neue Lebensmittelrecht

Grundsätzlich: Ab dem 18. April müssen alle Lebensmittel, Zutaten und Zusatzstoffe gekennzeichnet werden, wenn sie selbst gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind, daraus bestehen oder aus gentechnisch veränderten Organismen hergestellt wurden.

HB DÜSSELDORF. Die Kennzeichnungspflicht gilt unabhängig, ob GVO noch nachweisbar sind. Der Herstellungsprozess wird damit erstmals lückenlos dokumentiert.

Kennzeichnungspflichtig: Öl oder Lezithin aus genverändertem (GV) Soja oder Raps; genveränderte Kartoffeln, Maiskolben, Tomaten und Fisch; Weizenbier mit GV-Hefe. Das Gesetz gilt auch für lose Waren und Mahlzeiten in Restaurants

.

Kennzeichnungsfrei: Fleisch, Milch oder Eier von Tieren, die mit GV-Futter ernährt wurden; Lebensmittel und Zutaten, die unvermeidbare Spuren von GVO enthalten (max. 0,9  %). Noch offen ist, ob Zusatzstoffe, die mit genveränderten Hilfsstoffen hergestellt werden, deklarierungspflichtig sind.

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