Industrie
Hintergrund: Der Salzgitter-Konzern

Historie: Der Salzgitter-Konzern ist aus der Preussag hervorgegangen. Anfang 1998 hatte der damalige niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder die Übernahme der Preussag-Stahlaktivitäten durch das Land und die NordLB eingefädelt. Zuvor sollte die Stahltochter zunächst an British Steel und wenig später an die österreichische Voestalpine verkauft werden. Noch im selben Jahr brachten Land und Bank das inzwischen in Salzgitter umbenannte Unternehmen an die Börse. Die NordLB hatte den schon vor gut einem Jahr einsetzenden Höhenflug der Salzgitter-Aktie genutzt, ihren Anteil Schritt für Schritt komplett zu verkaufen.

Schwächen: Mit einer jährlichen Rohstahlproduktion von acht Mill. Tonnen belegt Salzgitter Platz 25 der Weltrangliste. Experten prognostizieren, dass die Konsolidierung in der Branche fortschreitet und bald nur noch vier bis fünf Konzerne mit einer Kapazität von 100 Mill. Tonnen den Markt dominieren werden. Die schiere Größe bringt besonders beim Rohstoffeinkauf klare Vorteile.

Stärken: Salzgitter ist breit aufgestellt. Wichtigster Ergebnislieferant neben der Stahlsparte ist das Röhrengeschäft. In einigen Marktsegmenten ist Salzgitter Weltmarktführer. Der Stahlboom und die langfristig weiter steigende Nachfrage der Öl- und Gasproduzenten nach Pipelines dürften dafür sorgen, dass Salzgitter eines der profitabelsten Stahlunternehmen Europas bleibt.

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