Industrie
Hitze lässt Gerolsteiner sprudeln

Die sommerliche Hitze hat den Wasserabsatz beim führenden deutschen Mineralbrunnen Gerolsteiner in unerwartete Höhen sprudeln lassen. In den ersten sieben Monaten seien mit insgesamt 460 Millionen Liter Mineralwasser und Mischgetränke 6,8 Prozent mehr verkauft worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

HB/dpa GEROLSTEIN. Der Brunnen aus der Eifel behauptete sich damit als umsatzstärkstes Unternehmen der Branche - trotz Zwangspfand und Konkurrenz.

128 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete der Brunnen in den ersten sieben Monaten. Geschäftsführer Jörg Croseck sagte, außer dem Wetter und der starken Ausrichtung auf den Markennamen habe sich auch der hohe Anteil an Mehrwegverpackungen ausgezahlt. Nur sechs Prozent der Produktion würden noch in Einwegbehältnissen - und fast ausschließlich im Export - verkauft. Besonders positiv entwickle sich der Absatz kohlensäurefreien Mineralwassers, der gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent gestiegen sei.

Croseck sicherte zu, dass die für die Lastwagen geplante Maut, „wann auch immer sie kommen mag“, sich nicht auf die Endverbraucherpreise niederschlagen werde. Gerolsteiner gibt seinen Marktanteil mit zehn Prozent an - bezogen auf den Umsatz anderer Unternehmen der Mineralbrunnenbranche.

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