Industrie
Hochprozentiges von Pernod Ricard wird gern getrunken

Der Spirituosenhersteller Pernod Ricard mit seinen Marken Ballantines, Havanna Club und Ramazotti hat seinen Umsatz trotz erschwerter Bedingungen deutlich gesteigert.

HB PARIS. In der Gruppe sei der Umsatz im Halbjahr um 6,5 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro gestiegen, teilte der französische Konzern am Donnerstag mit. Besser als erwartet läuft die Eingliederung des einstigen britischen Konkurrenten Allied Domecq, den Pernod für fast elf Milliarden Euro übernommen hatte. Die daraus erwarteten Kosteneinsparungen von 300 Millionen Euro pro Jahr sollen zum Großteil schon in der zweiten Jahreshälfte 2007 und damit früher als bislang erklärt erreicht werden.

Seinen Gewinn hat der Konzern nicht veröffentlicht, sondern nur bekannt gegeben, dass er operativen gestiegen sei und im Rahmen der langfristigen Planungen liege.

Den Zahlen zufolge ergibt sich für das zweite Quartal ein Umsatz in der Sparte Wein und Hochprozentiges von 896,7 Millionen Euro, ein Plus von 8 Prozent. Analysten hatten im Schnitt wegen erschwerter Rahmenbedingungen nur 851,2 Millionen erwartet. So war wegen des jüngst verhängten Rauchverbots in italienischen Bars spekuliert worden, die Bürger könnten deshalb die Kneipen meiden und damit den Umsatz auch von Pernod Ricard drücken.

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