Der Baukonzern Hochtief
behält seine Prognose für das Gesamtjahr 2008 bei - trotz Finanzkrise und trotz der australischen Tochter Leighton.
HB ESSEN. Der Essener Baukonzern Hochtief
hält trotz einer Prognosesenkung seiner australischen Tochter Leighton am eigenen Ausblick für das Gesamtjahr 2008 fest. Angesichts einer positiven Entwicklung in den anderen Unternehmensbereichen erwarte der Konzern weiterhin einen Auftragseingang und Auftragsbestand über dem Vorjahresniveau sowie einen Umsatz über dem Niveau von 2007, teilte Hochtief
am Dienstag mit.
Auch das Vorsteuerergebnis und der Konzerngewinn sollen höher als im Vorjahr ausfallen. Leighton hatte zuvor seine Prognose gesenkt, Grund sind unter anderem Wertberichtigungen bei Infrastrukturprojekten wie zum Beispiel Mautstraßen. Die Aktie stand vorbörslich im Minus.



