Hochtief-Tochter
Leighton richtet sich neu aus

Nach Verzögerungen bei zwei Milliarden-Projekten sowie Abschreibungen in Nahost zieht die Hochtief-Tochter Leighton Konsequenzen. Das australische Unternehmen baut sein internationales Geschäft um.
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DüsseldorfDie mit Verlusten kämpfende Hochtief-Tochter Leighton zieht Konsequenzen aus Problemen in ihrem internationalen Geschäft. Neue Berichtslinien sollten Entscheidungsprozesse vereinfachen, teilte Leighton am Mittwoch mit. Die Bereiche Asien, Indien und Offshore - dort ist Leighton in der Förderung von Öl und Gas tätig - unterstünden künftig dem Leighton-Manager Hamish Tyrwhitt. Die Geschäfte in Afrika und dem Mittleren Osten unterstünden Laurie Voyer. Er erwarte weiteres Wachstum in Asien und im Offshore-Bereich, unterstrich Leighton-Chef David Stewart.

Probleme bei Leighton hatten Hochtief im Quartal in die Verlustzone gerissen. Die über Jahre erfolgsverwöhnte australische Tochter kämpft mit Verzögerungen bei zwei Milliarden-Projekten in ihrem Heimatmarkt sowie Abschreibungen bei einem Gemeinschaftsunternehmen in Nahost.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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