Hochtief-Tochter

Leighton verkauft Sparte John Holland an Chinesen

Der Baukonzern China Communications Construction übernimmt John Holland, eine Sparte der australischen Hochtief-Tochter Leighton. Der Verkauf ist Teil eines umfassenden Umbauvorhabens und soll Schulden abbauen.
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Ein Mitarbeiter der australischen Leighton Holding überschaut einen Bahnhof: Das Unternehmen durchlebt derzeit einen massiven Umbau. Ziel ist vor allem, Schulden zu verringern. Quelle: AFP

Ein Mitarbeiter der australischen Leighton Holding überschaut einen Bahnhof: Das Unternehmen durchlebt derzeit einen massiven Umbau. Ziel ist vor allem, Schulden zu verringern.

(Foto: AFP)

SydneyDie australische Hochtief-Tochter Leighton treibt ihren Umbau voran. Die Sparte John Holland werde für 951 Million Dollar (767 Million Euro) an den chinesischen Baukonzern China Communications Construction verkauft, teilte Leighton am Freitag mit. Der Preis stünde aber noch nicht endgültig fest. Näher wollte sich Leighton nicht dazu äußern.

Nach dem Verkauf sinke der Verschuldungsgrad um zehn Prozentpunkte. Die Einnahmen sollten zudem in weiteres Wachstum gesteckt werden, sagte Firmenchef Marcelino Fernandez Verdes, der in Personalunion auch Chef von Hochtief ist. Etwa 4100 der 5000 Mitarbeiter von John Holland würden übernommen.

Verdes hatte Leighton im Juni einen umfassenden Umbau verordnet. Ziel war der Schuldenabbau, von dem nicht nur Mehrheitseigner Hochtief sondern auch der spanische Hochtief-Mutterkonzern ACS profitieren dürfte. Leighton soll sich auf das Baugeschäft, den Betrieb von Minen, Großprojekte der öffentlichen Hand und Ingenieursleistungen konzentrieren.

  • rtr
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