Hochzeitsfieber im US-Luftverkehr
United sucht Fusionspartner

Nach der Fusion von Delta Air Lines und Northwest Airlines zur größten Fluggesellschaft der Welt bereiten auch die US-Rivalen United und Continental ihre Belegschaften auf Fusionsgespräche vor. Aktuelle Zahlen von American Airlines zeigen, wie sehr die Branche derzeit leidet.

NEW YORK. Der Zusammenschluss von Delta/Northwest werde die Wettbewerbslandschaft „für die gesamte Industrie verändern“, schrieb Continental-Vorstandschef Larry Kellner an das eigene Personal: „Wir werden unsere strategischen Alternativen prüfen.“

Auch die mit einer Flotte von 460 Jets bislang zweitgrößte US-Fluglinie United erneuerte ihre Bereitschaft zu einem Zusammenschluss: Man werde sich an der Konsolidierung beteiligen, wenn dabei „Vorteile für Beschäftigte, Kunden und Aktionäre“ zu erzielen seien, teilte Konzernchef Glenn F. Tilton als Reaktion auf den Delta-Deal mit. Der Manager, der United nach den Terroranschlägen von 2001 über ein Konkursverfahren sanierte, bietet den Traditions-Carrier aus Chicago seit Monaten als Fusionspartner an. Tilton „parfümiere“ United für einen Verkauf, sagte Branchenberater Michael Boyd unlängst der „Business Week“.

Eine Fusion von United und der viertgrößten US-Fluggesellschaft Continental würde die Paarung Delta/Northwest deutlich an Größe übertreffen. Der wichtigste Lufthansa-Partner United verfügt über ein führendes Inlands-Netzwerk mit Drehkreuzen in Chicago, Denver und San Francisco und ist auf Routen nach Asien stark vertreten. Continental ist vor allem Richtung Lateinamerika und an der US-Ostküste positioniert, insbesondere im wichtigsten Einzelmarkt New York.

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