
MünchenDer Baumaschinenhersteller Wacker Neusonhat dank der guten Konjunktur im zweiten Quartal Spitzenwerte erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 69 Prozent auf 45,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Dies sei der höchste Quartalsgewinn seit der Fusion von Wacker mit dem österreichischen Konkurrenten Neuson Kramer 2007. Der Umsatz zog um 30 Prozent auf 266,9 Millionen Euro an.
Wegen der unerwartet guten Geschäfte hatte der Baumaschinenhersteller Ende Juli seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht: 2011 peilt Wacker Neuson einen Umsatz zwischen 910 und 930 Millionen Euro und eine Gewinnmarge (Ebitda) von 13 bis 14 Prozent an. Von Januar bis Ende Juni erwirtschaftete der Konzern Erlöse in Höhe von 478,7 Millionen Euro und eine Marge von 15,0 Prozent. „Das erste Halbjahr ist bei uns typischerweise das stärkere Geschäftshalbjahr“, sagte Finanzchef Günther Binder. Auch für die zweite Jahreshälfte seien die Vorzeichen weiterhin positiv. Selbst wenn sich die Konjunktur etwas abkühlen sollte, bleibe die Nachfrage hoch. Bereits 2012 werde der Umsatz die Milliardenmarke überspringen und die Ebitda-Marge über 15 Prozent liegen.