Höhere Exporte möglich
Ford prüft „verschiedene Optionen“ für Südamerika

Während Ford in seiner Heimat von Jahr zu Jahr Marktanteile verliert, verzeichnet der Autobauer in Brasilien und Argentinien ein kontinuierliches Wachstum. Nun will Ford möglicherweise mehr Autos nach Südamerika exportieren, um der dort wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

HB DETROIT. „Wir prüfen verschiedene Optionen“, sagte Fords Südamerika-Chef Dominic DiMarco am Dienstagabend. Noch gebe es keine Entscheidung. Besonders die Märkte in Brasilien und Argentinien verzeichneten ein kräftiges Wachstum. DiMarco verwies indes darauf, dass Kapazitätsprobleme in Südamerika einen weiteren Anstieg des Marktanteils von Ford vorerst verhinderten. Daher seien weitere Investitionen geplant, um auch die Produktion vor Ort auszubauen.

In den vergangenen sieben Jahren ist Fords Marktanteil in der Region auf zwölf Prozent gestiegen nach 8,4 Prozent im Jahr 2000. Damit liegt der US-Autobauer in Südamerika auf Platz vier nach der Opel-Mutter GM, Volkswagen und Fiat. Zudem schreibt Ford dort schwarze Zahlen, während in Nordamerika Milliardenverluste eingefahren werden. Im Gegensatz zu Lateinamerika verliert Ford in seiner Heimat zudem seit 2000 jedes Jahr etwa einen Prozentpunkt an Marktanteil. Der Konzern kommt dort nun nur noch auf 16,4 Prozent. Darauf hat Ford mit einem harten Sanierungsplan reagiert: Mehrere Werke in Nordamerika werden geschlossen, Zehntausende Stellen gestrichen.

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