Höhere Metallpreise
Alcoa verdient deutlich mehr

Der weltgrößte Aluminiumproduzent Alcoa hat im ersten Quartal seinen Gewinn um 8,9 Prozent gesteigert. Das US-Unternehmen profitierte vor allem von der starken Nachfrage aus China und der Flugzeugbranche sowie von den höheren Metallpreisen.

HB/je NEW YORK. Der Gewinn stieg von 608 Mill. Dollar im Vorjahresquartal auf jetzt 662 Mill. Dollar. Der Umsatz wuchs von elf Prozent auf 7,9 Mrd. Dollar.

Damit wird die Entwicklung der Alcoa-Aktie untermauert, die im ersten Quartal die höchste Steigerung unter den 30 Standardwerten im Dow Jones Industrial-Index zeigte, nachdem sie in der zweiten Jahreshälfte 2006 steil gefallen war. Die Aluminiumpreise haben sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt und sind allein im zurückliegenden Quartal um 15 Prozent gestiegen.

Alcoa ist der erste große US-Konzern, der Auskunft über seinen Geschäftsverlauf im Auftaktquartal gegeben hat.

Im November hatte Alcoa angekündigt, seine Belegschaft von derzeit 129.000 um zehn Prozent zu reduzieren und mehrere Werke zu schließen. Rund 6700 Arbeitsplätze sollen in diesem Jahr abgebaut werden. Weitere 6400 Mitarbeiter sollen in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem norwegischen Mischkonzern Orkla ausgelagert werden, das Alcoa letztlich abstoßen will.

Zuletzt rankten sich auch Übernahmegerüchte um den in Pittsburgh ansässigen Konzern. In Medien war vor einigen Wochen die Rede davon gewesen, dass die Bergbau-Giganten BHP Billiton und Rio Tinto unabhängig voneinander die Möglichkeit einer milliardenschweren Übernahme geprüft hätten, ohne jedoch Alcoa direkt anzusprechen.

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