Höhere Nachfrage aus dem Ausland
Berthold Hermle wächst weiter

Dank einer höheren Auslastung hat der Schwarzwälder Werkzeugmaschinenhersteller Berthold Hermle den Gewinn im vergangenen Jahr deutlich gesteigert.

HB GOSHEIM. Bei einem um 15 Prozent höheren Umsatz von 142,3 Millionen Euro habe sich der Jahresüberschuss im Konzern um gut die Hälfte auf 13,5 Millionen Euro erhöht, teilte das zu den führenden Herstellern von Fräsmaschinen gehörende Unternehmen am Dienstag in Gosheim im Schwarzwald mit. Vor allem das Schlussquartal 2004 verlief für Hermle unerwartet gut. Dennoch soll die Dividende mit 85 Cent je Vorzugsaktie unverändert bleiben.

Beim Auftragseingang habe sich der Zuwachs im abgelaufenen Jahr auf 14 Prozent belaufen und betrug 144,1 Millionen Euro. „Die Ordersituation war durch extrem kurzfristige Bestellungen und kräftige Schwankungen geprägt“, teilte der hinter Gildemeister zweitgrößte Werkzeugmacher in Deutschland mit.

Die Nachfrage aus dem Ausland sei deutlich stärker gewesen als aus dem Heimatmarkt. Der Auftragsbestand belief sich Ende 2004 auf 26,1 Millionen Euro und lag damit knapp zwei Millionen Euro höher als vor Jahresfrist. Durch den Aufbau und die Erweiterung des Vertriebs in Österreich, Tschechien und China beschäftigt Hermle 614 Mitarbeiter, rund 13 Prozent mehr als Ende 2003.

Die im Geregelten Markt gehandelten Hermle-Vorzugsaktien wurden am Dienstag mit einem deutlichen Aufschlag von rund sieben Prozent bei 26,55 Euro notiert. Die Stammaktien des Unternehmens liegen in Familienbesitz.

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