Höhere Preise für Chemikalien durchgesetzt
Dow Chemical steigert Erträge deutlich

Preissteigerungen und eine weltweit erhöhte Nachfrage haben dem US-Chemiekonzern Dow Chemical eine Versechsfachung des Quartalsgewinns beschert.

HB MIDLAND. Wie der Branchenführer am Donnerstag in Midland (US-Staat Michigan) mitteilte, stieg der Nettoüberschuss auf 469 Millionen Dollar (396 Mio Euro) oder 50 Cent je Aktie nach 78 Millionen Dollar oder acht Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum. Den Umsatz steigerte Dow um 15 Prozent auf 9,31 Milliarden Dollar (8,08 Mrd Dollar).

Dow betonte, der Anstieg der Kosten für Rohstoffe und Energie konnte ausgeglichen werden, weil das Umsatzvolumen um sieben Prozent und die Preise um acht Prozent gestiegen seien. Die Kosten seien durch Stilllegungen von Produktionsanlagen und Personalabbau gesenkt worden, sagte Konzernchef William Stavropoulos.

Die Kunststoff-Sparte brachte es auf 4,4 Milliarden Dollar Umsatz, ein Zuwachs von 16 Prozent. Der Umsatz der Sparte Saatgut und Agrarchemikalien stieg um 18 Prozent auf 924 Millionen Dollar, wobei Europa und Lateinamerika den größten Anteil beisteuerten. Chemikalien erwirtschafteten hauptsächlich auf Grund höherer Preise 2,85 Milliarden Dollar Umsatz, 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

In den USA stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar, in Europa um 15 Prozent auf 2,39 Milliarden Dollar. Im restlichen Auslandsgeschäft fielen 2,39 Milliarden Dollar Umsatz an, ein Plus von 21 Prozent.

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