Höhere Steuern belasten Diageo
Johnnie-Walker-Konzern verdient weniger

Wegen höherer Steuern hat der weltgrößte Spirituosenkonzern Diageo einen Rückgang seines Gewinns um 22 Prozent verbuchen müssen. Einen Großteil des Gewinns erwirtschaftete der Johnnie-Walker-Konzern in den USA, aber auch in Russland und China lief es gut. Für die Zukunft ist Diageo optimistisch.

HB LONDON. Für das am 30. Juni beendete Geschäftsjahr 2006/07 meldete das Unternehmen am Donnerstag in London einen Nettogewinn von 1,49 Mrd. Pfund (2,2 Mrd Euro). Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern, der unter anderem Smirnoff-Wodka, Whisky der Marke Johnnie Walker und Guinness-Bier verkauft, noch einen Überschuss von 1,9 Mrd. Pfund erwirtschaftet. Der Umsatz stieg um 2,2 Prozent auf 9,92 Mrd. Pfund.

Der Anstieg der Steuerbelastung auf 32,4 Prozent wurde nach Unternehmensangaben unter anderem durch die Besteuerung des Zusammenschlusses der zum Konzern gehörenden Unternehmen Guinness und GrandMet sowie weiteren Umorganisationen innerhalb der Konzerngruppe verursacht.

Ungeachtet des schwachen Dollar konnte der Konzern von kräftigen Zuwächsen auf dem US-Markt profitieren, wo 40 Prozent der Gewinne erreicht wurden. Auch Zuwächse in Russland, China und Lateinamerika hätten zum Ergebnis beigetragen. Die Jahresdividende wurde um fünf Prozent auf 32,7 Pence erhöht. „Mit unseren Investitionen in neue Marken und Märkte haben wir eine noch stärkere Basis für die Zukunft geschaffen“, sagte Diageo-Chef Paul Walsh. Der operative Gewinn werde 2008 vermutlich um neun Prozent steigen.

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