Höhere Umsatzrendite
Renault trotzt den hohen Materialkosten

Der viertgrößte Autobauer in Europa, Renault, hat im ersten Halbjahr trotz gestiegener Materialkosten eine höhere Umsatzrendite erwirtschaftet und damit Analystenerwartungen übertroffen.

HB PARIS. Im Gesamtjahr will Renault weiter eine Rendite von 2,5 Prozent erreichen. Die Franzosen nannten zudem konkrete Zwischenziele für die Jahre bis 2009. Bis dann will Renault-Chef Carlos Ghosn die Kennzahl auf sechs Prozent steigern.

Im Halbjahr belief sich die Umsatzrendite auf 2,7 Prozent, wie Renault mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 2,5 Prozent gerechnet. Der Umsatz stieg um 0,4 Prozent auf 21,547 Milliarden Euro. Die operativen Einnahmen sanken auf 649 Millionen Euro von 1,207 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum 2005. Auch die Nettoeinnahmen sanken auf 1,659 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem Umsatzplus von 1,9 Prozent gerechnet bei einem operativen Ergebnis von 550 Millionen Euro.

Renault hält 44 Prozent an dem japanischen Autobauer Nissan. Die kürzlich ins Gespräche gebrachte Allianz mit General Motors (GM) wolle Renault zunächst genau prüfen und bis zum Herbst darüber entscheiden. Die Partnerschaft mit Nissan werde aber nur dann auf GM ausgeweitet, wenn es dadurch Vorteile für Renault gebe, sagte Ghosn.

Am Vortag war Renaults größter heimischer Konkurrent PSA Peugeot Citroen mit seinen Geschäftszahlen hinter den Erwartungen zurückgeblieben: Wegen hoher Rohstoffpreise sank dessen Rendite im ersten Halbjahr auf 2,4 Prozent.

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