Höherer Umsatz in den ersten neun Monaten erwartet
Audi legt trotz Flaute zu

Die Ingolstädter VW-Tochter Audi hofft im kommenden Jahr auf eine Belebung des Auto-Marktes. Aber auch für die ersten neun Monate 2003 rechnet Vorstandschef Martin Winterkorn mit einem höheren Umsatz als im Vorjahreszeitraum.

HB GYOR. „Unser Neunmonats-Umsatz wird besser als letztes Jahr sein“, sagte Winterkorn der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch am Rande der Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Audi-Werks im ungarischen Gyor. Zu dem für diesen Zeitraum erwarteten Gewinn sagte Winterkorn: „Das ist schwer vorherzusagen und hängt vom Dollarwechselkurs ab.“ Winterkorn fügte hinzu, er hoffe, dass sich die Nachfrage nach Autos in Europa im kommenden Jahr erholen werde.

Audi Finanzchef Rupert Stadler hatte Reuters Anfang September gesagt, der Vorsteuergewinn werde im Gesamtjahr niedriger als im Vorjahr ausfallen. Absatz und Vorsteuerergebnis sollten 2004 aber auf Grund der neuen Modelle A3 und A6 wieder anziehen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres war der Gewinn der VW-Tochter vor allem wegen des starken Euros um mehr als zehn Prozent zurückgegangen. 2002 hatte Audi einen Vorsteuergewinn von 1,25 Mrd. € erwirtschaftet.

Audi baut in dem Werk in Ungarn vier-, sechs-, und acht-Zylinder-Motoren und investierte dort in den vergangenen zehn Jahren 1,6 Mrd. €. Im gleichen Zeitraum baute das Unternehmen dort 7,5 Mill. Motoren und 250 000 Autos.

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