Höheres Rating
BMW besorgt sich eine Milliarde Euro

Die Ratingagentur Moody's stufte BMW hoch - daraufhin besorgte sich der Autokonzern eine Milliarde Euro am Anleihenmarkt. Der Bond läuft bis 2018 und wird mit rund drei Prozent verzinst.
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MünchenNur wenige Stunden nach der Hochstufung seiner Bonitätsnote hat sich der Autokonzern BMW eine Milliarde Euro vom Anleihenmarkt geholt. Der Bond läuft bis 2018 und wird nominal mit 3,265 Prozent verzinst, teilten die begebenden Banken mit. Die Rendite liegt 78 Basispunkte über dem für solche Papiere geltenden Referenzzins.

Am Vormittag hatte die Ratingagentur Moody's den Münchnern eine besser Bonitätsnote verliehen und so ihre Refinanzierung verbilligt. Die Amerikaner hoben das Rating um eine Stufe auf "A2/P-1" von zuvor "A3/P-2" hoch.

„Der Schritt spiegelt wider, dass BMW relativ gut durch die Wirtschaftskrise gekommen ist", lobte ein Analyst. "Zudem rechtfertigt der überraschend starke Aufschwung ein A2-Rating." Moody's sei zudem zuversichtlich, dass BMW das erreichte Niveau halten könne.

Von dem Schritt sei Fremdkapital im Volumen von 37,7 Milliarden Euro betroffen. Mit dem Rating hält Moody's BMW für deutlich kreditwürdiger als Griechenland - das Rating liegt fünf Stufen über dem des Landes.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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