Hörgeräte-Hersteller
Sonova-Chef will zu alten Gewinnmargen zurück

Lukas Braunschweiler hat sich einiges vorgenommen. Der neue Chef des Schweizer Hörgeräte-Herstellers Sonova will die Gewinnmarge auf 25 Prozent erhöhen. Dazu sollen neue Produkte beitragen.
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FrankfurtDer neue Sonova-Chef Lukas Braunschweiler will den Schweizer Hörgerätekonzern Sonova mit neuen innovativen Produkten wieder zu alter Stärke zurückführen. Der seit November amtierende Manager mit langjähriger Erfahrung im Medtech-Sektor hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten drei bis fünf Jahren die Gewinnmarge vor akquisitionsbedingten Abschreibungen (EBITA) auf einen Wert um die 25 Prozent erhöhen.

Zuletzt hatte die Firma hier einen Wert von 20 Prozent erreicht. „Die Investoren erwarten von uns ganz klar ein qualitatives Wachstum und eine Rückkehr zum einstigen Margenniveau. Das werden wir auch schaffen“, kündigte Braunschweiler im Gespräch mit dem Handelsblatt an.

Vor rund einem Jahr wurde das erfolgsverwöhnte Unternehmen schwer erschüttert: Fehlerhafte Hörimplantate der US-Tochter bewogen das Unternehmen zu einem Produktrückruf und zwangen einige Zeit später zu einer Gewinnwarnung. Kurz darauf musste das damalige Management wegen des Verdachts auf Insiderhandel gehen. Sonova stürzte an der Börse ab und verlor seine Position als margenstärkster Anbieter an den dänischen Wettbewerber William Demant. Braunschweiler will nun die alte Führungsrolle wieder aufbauen. In diesem Jahr sollen zahlreiche neue Produkte eingeführt werden.

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