Hoffen auf Stabilisierung am Rohölmarkt
Ölpreis belastet H&R Wasag

Die hohen Ölpreise machen dem norddeutschen Spezialchemieanbieter H&R Wasag zu schaffen. Das Unternehmen dürfte seine Geschäftsziele für dieses Jahr nur erreichen, wenn eine Erholung auf dem Rohölmarkt einsetzt.

HB FRANKFURT. Zwar blieben die Ergebnisziele weiter erreichbar, teilte H&R Wasag am Donnerstag im niedersächsischen Salzbergen mit. „Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass sich die Situation am Rohölmarkt in der zweiten Jahreshälfte nachhaltig stabilisiert“, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Bislang erwartet H&R Wasag nach früheren Angaben für dieses Jahr eine Verdoppelung des Vorsteuergewinns auf mindestens 20 Mill. €. Der Umsatz soll demnach um rund sieben Prozent auf mehr als 530 Mill. € zunehmen.

Aktuell kostet das Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseemarke Brent 64,50 Dollar. Das im Kleinwerteindex SDax notierte Unternehmen stellt neben Sprengstoff und Kunststoffteilen chemisch-pharmazeutische Spezialprodukte auf Rohölbasis her.

Im ersten Halbjahr erzielte das Unternehmen trotz des gestiegenen Rohölpreises einen deutlich höheren Umsatz und Gewinn als vor Jahresfrist. „Vor dem Hintergrund der enormen Belastungen aus der Rohölpreisentwicklung hat sich der Konzern zufriedenstellend entwickelt“, resümierte Vorstandschef Horst Hollstein. Der Vorsteuergewinn sei um 70 % auf 8,0 Mill. € gestiegen. Der operative Gewinn (Ebitda) nahm um 30 % auf 19,4 Mill. € zu. Unter dem Strich stand ein Gewinn je Aktie von 0,30 € nach 0,13 € vor Jahresfrist in den Büchern. H&R Wasag setzte im Halbjahr 293,8 Mill. € um nach 217,1 Mill. € vor Jahresfrist.

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