Hoffnung auf neue Modelle in den USA
VW bekräftigt Spar- und Gewinnziel

Europas größter Autobauer Volkswagen hält auch nach Beginn des zweiten Quartals am Ziel eines höheren operativen Gewinns im Gesamtjahr fest.

HB FRANKFURT. Das operative Ergebnis nach Sondereinflüssen werde sich 2005 gegenüber dem Vorjahr verbessern, sagte Vorstandschef Bernd Pischetsrieder auf einer Investorenkonferenz der Deutschen Bank am Dienstag in Frankfurt. Er bekräftigte damit die zuletzt auf der Hauptversammlung im April getroffene Prognose.

VW hatte 2004 dank schneller Erfolge seines Sparprogramms „Formotion“ besser abgeschnitten als der Konzern befürchtet hatte. Der operative Gewinn vor Sondereinflüssen sackte zwar um zwölf Prozent auf 2,0 Milliarden Euro ab, blieb damit aber über der von Pischetsrieder zur Jahresmitte auf 1,9 Milliarden Euro gesenkten Prognose. In den ersten drei Monaten 2005 steigerte der Konzern den operativen Gewinn dank des Sparprogramms um 41 Prozent auf 464 Millionen Euro.

Pischetsrieder bekräftigte auf der Investorenkonferenz auch das Sparziel von 3,1 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2005. Als wichtigste Ziele für das Jahr nannte er daneben die bereits begonnene Restrukturierung des Geschäfts in China sowie eine Steigerung der Profitabilität in den USA.

In Nordamerika hatte VW im vergangenen Jahr einen operativen Verlust von knapp einer Milliarde Euro eingefahren. Grund dafür waren neben der veralteten Modellpalette negative Währungseffekte durch den schwachen Dollar. Von dem im Frühjahr auf den US-Markt gebrachten Jetta und dem neuen Mittelklasse-Modell Passat, das im dritten Quartal folgen soll, erhofft sich VW eine Wende bei den Absatzzahlen auf dem weltweit wichtigsten Automarkt.

In China, dem wichtigsten Auslandsmarkt der Wolfsburger, will der Konzern seine Kosten 2005 drastisch senken, um einen Verlust zu vermeiden.

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