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04.02.2008 

Im Januar vor zwei Jahren waren in Deutschland rund 223 100 Autos zugelassen worden, vor einem Jahr waren es nur knapp 200 000 Fahrzeuge. Im langjährigen Mittel werden im Januar nach Berechnungen des KBA gut 227 000 neue Auto zugelassen.

Bei den Neuwagenkäufern kamen zu Jahresbeginn die Importmarken besser an als die Autos der hiesigen Hersteller VW, Audi, BMW, Mercedes -Benz, Opel, Ford und Porsche. Bei den Zulassungszahlen legten die ausländischen Hersteller im Januar 15 Prozent auf 72 200 Fahrzeuge zu. Die Zahl der zugelassenen Autos deutscher Hersteller kletterte nur um neun Prozent auf 148 600. Damit schraubten die Importmarken ihren Marktanteil auf 37,6 Prozent (Vorjahr: 36,9 Prozent) nach oben.

Nach einer Studie des CAR an der FH Gelsenkirchen hielten sich die Händler im Januar mit Rabattaktionen zurück. Das Rabattniveau im deutschen Automarkt sei von 16,5 Prozent im Dezember 2007 auf 14,5 Prozent im Januar 2008 gesunken. Ohne den hohen Bestand an Tageszulassungen und Aktionszulassungen wäre das Rabattniveau laut Studie noch niedriger.

Der lange boomende Fahrzeugexport aus Deutschland in den Rest der Welt bekam im Januar dagegen einen Dämpfer. Jenseits der deutschen Grenzen wurden nach VDA-Angaben lediglich 346 700 Pkw verkauft, acht Prozent weniger als vor Jahresfrist. Vor allem auf dem umkämpften US-Markt blies der Wind den deutschen Autobauern hart ins Gesicht und lies die Verkaufszahlen von VW und Porsche zu Jahresbeginn regelrecht einbrechen. Der US-Automarkt ist zwar der weltweit größte, wird aber für die deutschen Hersteller wegen des starken Euro und der branchenweit üblichen hohen Rabatte zunehmend unattraktiver.

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