Hohe Anlaufkosten
Stahlzulieferer SKW senkt Prognose

Der Stahlzulieferer SKW Metallurgie hat seine Jahresprognose wegen der anhaltend hoher Anlaufkosten aufgegeben. Bislang ging das Unternehmen von einem Plus aus. Damit könnte es nun eng werden.
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MünchenDer Stahlzulieferer SKW Metallurgie hat sich wegen der anhaltend hohen Anlaufkosten für neue Fabriken von seiner Jahresprognose verabschiedet. Das operative Ergebnis (Ebitda) werde unter dem Vorjahreswert von 31,7 Millionen Euro liegen, teilte das bayerische Unternehmen am Dienstag mit. Bislang war SKW von einem Plus ausgegangen.

Bereits im abgelaufenen Quartal war das operative Ergebnis binnen Jahresfrist um gut ein Drittel auf sechs Millionen Euro eingeknickt, während der Umsatz um zwölf Prozent auf 113,2 Millionen Euro zulegte. Unter dem Strich konnte sich SKW gerade über der Gewinnschwelle halten, im Vorjahr hatte noch ein Nettogewinn von 4,3 Millionen Euro zu Buche gestanden. „Unsere Expansionsprojekte weisen zum Jahresbeginn noch Anlaufkosten aus, was bei neuen Werken üblich ist“, erklärte Firmenchefin Ines Kolmsee. Vor allem die Fabrik im asiatischen Bhutan komme SKW teuer. Im zweiten Halbjahr werde sich die Situation bessern, ab dem kommenden Jahr sollen sich die Investitionen des Unternehmens in die Auslandswerke dann kräftig auszahlen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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