Hohe Auftragsbestände
Zehntausende neue Jobs in Metall- und Elektroindustrie

Mehr als 100 000 neue Jobs hat die gute Konjunktur in der deutschen Metall- und Elektroindustrie gebracht. Dank hoher Auftragsbestände dürfte der Boom weiter anhalten. Der akute Fachkräftemangel dürfte es allerdings immer schwerer machen, die Stellen zu besetzen.

HB BERLIN. Wie der Arbeitgeberverband Gesamtmetall am Montag in Berlin mitteilte, entstanden seit Jahresbeginn bis Ende Oktober 103 000 zusätzliche Stammarbeitsplätze, davon 24 000 in Ostdeutschland. Gegenüber dem Vorjahr betrage das Plus an Arbeitskräften in der Branche 3,4 Prozent.

Allein im Oktober seien 13 500 neue Stammarbeitsplätze entstanden, erklärte der Verband. Die Zahl der Beschäftigten bei Metall und Elektro wuchs damit auf mehr als 3,5 Millionen. Dazu kamen noch etwa fünf Prozent oder fast 180 000 Zeitarbeitnehmer. Hohe Auftragsbestände würden voraussichtlich dafür sorgen, dass die Industrie auch in den kommenden Monaten ihr Personal weiter aufstocken werde, erklärte Gesamtmetall. Der akute Fachkräftemangel mache dies allerdings immer schwieriger.

Der Aufschwung schlage sich auch positiv in den Einkommen der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie nieder. Im Frühjahr seien Tariferhöhungen von 4,1 Prozent vereinbart worden. Die Einkommen lägen damit im Branchenvergleich damit deutlich an der Spitze, erklärte der Arbeitgeberverband. Für das kommende Jahr erwarteten die Forschungsinstitute allerdings eine Abschwächung des Wachstums in der Metall- und Elektroindustrie von acht auf nurmehr 4,5 Prozent.

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