Hohe Auslastung
Gewinnsprung bei SAP SI

Der Dresdner IT-Dienstleister SAP SI hat im zweiten Quartal 2004 dank einer hohen Auslastung seiner Berater und Fortschritten bei der US-Expansion Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert.

HB FRANKFURT. Zudem erhöhten die im zweiten Halbjahr 2003 getätigten Zukäufe die Wachstumsraten der SAP-Tochter. „Wir sind auf gutem Wege, unsere Ziele zu erreichen“, sagte SAP SI-Finanzvorstand Joachim Müller am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Das noch im Technologie-Index TecDax gelistete Unternehmen will 2004 den Umsatz zwischen acht und zwölf Prozent steigern und eine operative Gewinnmarge von 14 bis 15 % erzielen.

Neben der deutlichen Ergebnissteigerung im zweiten Quartal legte auch der Auftragsbestand klar zu. Der Walldorfer SAP-Konzern - Europas größte Softwareschmiede - hält unterdessen 91,14 % an seiner Dienstleistungs- und Beratungstochter. Eine vollständige Integration wird im kommenden Jahr erwartet.

Der Umsatz von SAP SI stieg im Zeitraum April bis Juni um fast ein Drittel auf den Rekordwert von 86,6 Mill. €. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) legte um nahezu zwei Drittel auf 13,8 Mill. € zu. Die Ebit-Marge erhöhte sich auf 15,9 % nach 12,7 % im Vorjahresquartal. Unter dem Strich blieben im zweiten Quartal 8,9 Mill. € und damit wesentlich mehr als die fünf Millionen im Vorjahr.

SAP SI hatte im zweiten Halbjahr 2003 zwei Firmen - die Schweizer SLI Consulting sowie die Berliner SPM Technologies - gekauft. Ohne diese Akquisitionen hätte der Umsatzanstieg im ersten Halbjahr 2004 aber immer noch 14,2 % betragen. Das Ebit hätte noch um rund 44 % zugelegt.

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