Hohe Einmalaufwendungen
Pechiney verbucht deutlichen Verlust

Wegen einmaliger Abschreibungen und Kosten im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme durch den kanadischen Konkurrenten Alcan hat der französische Aluminiumkonzern Pechiney seinen Verlust im dritten Quartal deutlich ausgeweitet.

HB PARIS. Wie das französische Unternehmen mitteilte, lag der Netto- Quartalsverlust bei 76 Mill. Euro nach 14 Mill im Vorjahresquartal. Die einmaligen Kosten bezifferte Pechiney mit 115 Mill Euro. Das seien vor allem Umstrukturierungskosten, außerordentliche Abschreibungen und Übernahmekosten.

Ohne Sonder-Aufwendungen hätte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Nettogewinn von 6 Mill. Euro ausweisen können. Den Betriebsgewinn gab Pechiney im Quartal mit 58 Mill. Euro nach 95 Mill. Euro vor Jahresfrist an. Der Umsatz sank nach bereits früher veröffentlichten Zahlen um 15,4 % auf 2,56 Mrd. Euro.

Für das vierte Quartal rechnet Pechiney mit einer Stabilisierung des Betriebsgewinns, da die Weltmarktpreise für Aluminium stiegen und sich Absicherungsgeschäfte gegen Währungsschwankungen auszahlten. „Das vierte Quartal sollte dank besserer Resultate beim Roh-Aluminium von einer Ergebnisstabilisierung im operativen Geschäft gekennzeichnet sein“, erklärte Pechiney-Chef Jean-Pierre Rodier. Das Verpackungsgeschäft leide aber noch immer unter schwierigen Marktbedingungen.

Pechiney wird von Alcan in einem Vier-Milliarden-Euro-Geschäft übernommen. Damit entsteht nach Umsatz gerechnet das größte Aluminium-Unternehmen der Welt.

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