Hohe Medikamenten-Preise locken Wockhardt
Indische Pharmafirma kauft in Deutschland zu

Der indische Pharmakonzern Wockhardt will mit dem Kauf der Magdeburger Esparma GmbH auf den europäischen Markt vorstoßen. Wie der fünftgrößte Pharmahersteller Indiens gestern mitteilte, bezahlte er für das Pharmageschäft des einstigen DDR-Betrieb 11 Mill. $.

ant FRANKFURT/M. Die Produktionsstätten des Unternehmens, das auch im Auftrag anderer Firmen fertigt, sollen an einen anderen Käufer gehen. Dieser Kaufvertrag sei aber bislang noch nicht unterzeichnet, hieß es in Firmenkreisen. Wockhardt sicherte sich fürs erste den Zugang zur Produktion der Esparma-Medikamente, die aber später nach Indien verlagert werden soll.

Wie seine indischen Wettbewerber Ranbaxy, Dr. Reddy’s und Sun Pharmaceutical Industries locken auch Wockhardt die vergleichsweise hohen Medikamentenpreise nach Europa und in die USA.

Esparma verfügt Wockhardt zufolge über neun Pharmapatente. Das 120 Mitarbeiter zählende Unternehmen habe im vergangenen Jahr rund 20 Mill. $ umgesetzt. Die neu gegründete Wockhardt Germany GmbH soll 70 Mitarbeiter zählen, von denen die meisten im Marketing und Vertrieb arbeiten.

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