Industrie
Hohe Nachfrage aus der Pharmabranche hält Sartorius auf Kurs

Die Geschäfte von Sartorius laufen gut, dank der hohen Nachfrage aus Amerika. Der Laborausrüster bestätigt seine Jahresziele und hat weiter große Pläne: Der Konzern will 2014 an die Milliardenschwelle herankommen.
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Frankfurt Einwegprodukte für Arzneimittelhersteller und Zukäufe treiben die Geschäfte des Göttinger Laborausrüsters Sartorius an. Das im Technologieindex TecDax gelistete Unternehmen profitierte im zweiten Quartal von kräftiger Nachfrage aus Amerika – die jüngsten Übernahmen zahlten sich dort besonders aus. Sartorius bestätigte am Dienstag seine Jahresziele. „Im Konzern liegen wir nach sechs Monaten insgesamt auf Kurs“, sagte Firmenchef Joachim Kreuzburg. Sartorius will 2014 den Umsatz wechselkursbereinigt um acht bis zehn Prozent ausbauen nach 887,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Dabei soll das Geschäft eine operative Rendite (Ebitda-Marge) von 20 (2013: 19,5) Prozent abwerfen.

Sartorius will in diesem Jahr an die Milliardenschwelle beim Umsatz herankommen. Wie weit das gelingt, hängt nach früheren Aussagen von Konzernchef Kreuzburg davon ab, wie sich die Wechselkurse zum Euro entwickeln. Für das Jahr 2020 werden dann zwei Milliarden Euro angepeilt.

Im zweiten Quartal baute das Unternehmen seinen operativen Gewinn (Ebitda) um 7,2 Prozent auf 48,7 Millionen Euro aus und erzielte bereits eine Rendite von 20 Prozent. Der Überschuss lag mit 17,4 Millionen Euro annährend auf Vorjahresniveau. Deutlich zogen die Bestellungen an: Sie erhöhten sich binnen Jahresfrist um 10,9 Prozent. Die Göttinger bauten ihren Umsatz um 7,1 Prozent auf 243,1 Millionen Euro aus. Am stärksten wuchs das Geschäft mit 21 Prozent in Nordamerika. An der Börse kam der Zwischenbericht gut an: Die Sartorius-Vorzugsaktie gewann 1,3 Prozent auf 90,60 Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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