Hohe Nachfrage
BASF baut Kunststoffproduktion aus

BASF investiert mehr als 60 Millionen Euro in den Ausbau seiner Anlagen zur Produktion eines Textilfaser-Kunststoffs. Weltweit ist die Nachfrage nach PolyTHF stark gestiegen.
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Frankfurt Der Chemiekonzern BASF hat wegen der kräftigen Nachfrage aus Asien seine Produktionsanlagen für Textilfaser-Kunststoff erweitert. Zusammen mit Schritten zur Modernisierung der Anlagen investierte BASF mehr als 60 Millionen Euro in den Ausbau seiner weltweit fünf Anlagen zur Produktion des Textilfaser-Kunststoffs PolyTHF, wie das Unternehmen am Montag in Ludwigshafen mitteilte. Weltweit können die BASF-Werke nun 250.000 Tonnen des Kunststoffs im Jahr herstellen. Bislang waren es 185.000 Tonnen pro Jahr gewesen.

"Am stärksten wachsen unsere Kunden und damit auch unser Geschäft im asiatischen Raum, dem heute bedeutendsten Markt für PolyTHF weltweit", sagte Sanjeev Gandhi, der das Geschäft mit Zwischenprodukten (Intermediates) bei BASF leitet. Aus PolyTHF werden unter anderen Spandex-Fasern für Badeanzüge und Sportbekleidung hergestellt. Die Textil-Industrie konzentriert sich schon seit Jahren hauptsächlich in Asien. Der Kunststoff kommt auch bei der Produktion von Schläuchen und Kabelhüllen sowie in Rollen für Skateboards zum Einsatz.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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