Hohe Nachfrage
Daimler stockt Belegschaft in Südamerika auf

Wegen der deutlich gestiegenen Nachfrage nach neuen Lkws in Südamerika will Daimler seine Belegschaften in Brasilien und Argentinien aufstocken. 1550 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden.
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StuttgartNach Neueinstellungen in Nordamerika will Daimler auch in Brasilien und Argentinien seine Belegschaft aufstocken. Damit in Südamerika mehr Lkw, Busse und Transporter vom Band rollen, werde die Belegschaft in den dortigen Produktionswerken von Mercedes-Benz um gut 1250 Mitarbeiter aufgestockt, teilte Daimler am Donnerstag in Stuttgart mit.

„In Brasilien und in Lateinamerika verzeichnen wir derzeit hohe Zuwachsraten“, sagte der Leiter der Daimler-Nutzfahrzeugmarke Mercedes-Benz Lkw, Hubertus Troska.

Die Produktion sei bereits voll ausgelastet. Daher werde es im brasilianischen Werk Sao Bernardo do Campo künftig eine dritte Schicht für die Lkw-Produktion geben. Mit der auf 14.500 Mitarbeiter steigenden Belegschaft werde Mercedes-Benz in diesem in Brasilien 75.000 Nutzfahrzeuge bauen können.

Da die Wirtschaft in Brasilien stark wachse, steige das Transportvolumen und damit der Bedarf an neuen Lkw. 2010 seien in der größten Volkswirtschaft Südamerikas 162.000 Lkw mit mehr als sechs Tonnen Gewicht verkauft worden, 2020 werde das Marktvolumen voraussichtlich bei mehr als 200.000 Fahrzeugen liegen. Außerdem tragen Steuererleichterungen dazu bei.

Die neuen Beschäftigten sollen vor allem in der Lastwagen- und Aggregatefertigung eingesetzt werden. Im laufenden Jahr will Daimler in Brasilien 75.000 Nutzfahrzeuge produzieren

Auch in Argentinien werde wegen der gestiegenen Nachfrage nach Transportern die Belegschaft um rund 300 Arbeitskräfte auf rund 1.800 Mitarbeiter aufgestockt. Die argentinische Regierung unterstütze Spediteure bei der Anschaffung neuer Nutzfahrzeuge.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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