Hohe Rohstoffkosten belasten Ergebnis
Celanese steigert Gewinn

Der von der US-Investmentgesellschaft Blackstone übernommene Chemiekonzern Celanese hat im ersten Quartal bei gesunkenem Umsatz unter anderem durch den Verkauf des Acrylategeschäfts seinen Gewinn gesteigert.

HB FRANKFURT. Der Überschuss sei in den ersten drei Monaten auf 54 Mill. Euro gestiegen nach 50 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte die Nebenwerteindex MDax gelistete Celanese am Donnerstag am Firmensitz in Kronberg bei Frankfurt mit. Das Betriebsergebnis sei aber unter anderem wegen hoher Rohstoff- und Energiekosten auf 28 (Vorjahresperiode: 66) Mill. Euro zurückgegangen. Der Konzernumsatz sei um sechs Prozent auf 995 Mill. Euro gesunken.

Ausblickend für 2004 hieß es, Celanese rechne nach wie vor für das erste Halbjahr angesichts hoher Rohstoff- und Energiekosten und einem starken Euro mit einem Betriebsgewinn unter dem Vorjahreswert. In vielen Märkten seien Zeichen der Erholung zu erkennen, da die Absatzmengen seit Jahresbeginn in nahezu allen Geschäftsbereichen angestiegen seien. Celanese bleibe aber zurückhaltend hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Nachfragebelebung, da die Auftragslage im weiteren Jahresverlauf nur begrenzt vorhersehbar sei.

Im Februar hatte Celanese den Verkauf seines Acrylategeschäfts abgeschlossen. Aus dem Geschäft habe sich ein Gewinn von elf Mill. Euro ergeben. Zudem seien steuerliche Erträge in Höhe von zehn Mill. Euro angefallen.

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