Hohe Rostoffkosten
Quartalsgewinn von Rusal bricht ein

Hohen Rohstoffkosten zehren am Gewinn von Alu-Marktführer Rusal. Der Nettobetrag sank in drei Monaten um 70 Prozent. Weder Produktionssteigerung noch höhere Verkaufspreise konnten die Teuerung beim Einkauf ausgleichen.
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HongkongHohe Rohstoffkosten haben den Quartalsgewinn des weltgrößten Aluminium-Konzerns United Company Rusal einbrechen lassen. Der Nettoertrag sank in den drei Monaten bis Juni um 70 Prozent zum Vorjahr auf 339 Millionen Dollar, wie das russische Unternehmen am Montag mitteilte.

Produktionssteigerung sowie höhere Verkaufspreise konnten die Teuerung beim Einkauf nicht ausgleichen. Der Alcoa -Rivale rechnet für den weiteren Jahresverlauf aber mit guten Geschäften. Die Nachfrage werde weiter anziehen, da vor allem Verbraucher mehr Aluminium nutzten, teilte das Unternehmen mit. Zudem werde es Rusal mehr und mehr gelingen, die Materialkosten an die Kunden weiterzugeben.

Rusal-Aktien schlossen in Hongkong gut drei Prozent fester. Zuvor hatten sie zeitweise mit noch kräftigeren Aufschlägen auf die Bilanz reagiert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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