Hohe Verluste in 2003
Rheinmetall will wieder wachsen

Nach dem abgeschlossenen Konzernumbau erwartet der Technologie- und Rüstungskonzern Rheinmetall für das Geschäftsjahr 2004 einen Anstieg bei Umsätzen und Erträgen.

HB DÜSSELDORF. Rheinmetall hat seine Konzentration auf die Geschäftsfelder Rüstung und Autozulieferung abgeschlossen und will in diesen beiden Sparten künftig weiter wachsen. Für 2004 peile Rheinmetall einen Umsatzanstieg auf 3,5 Milliarden Euro an, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Montag mit.

Pro-Forma habe der Umsatz im Vorjahr 3,3 Milliarden Euro betragen. Das Ergebnis solle in diesem Jahr zulegen, sagte Vorstandschef Klaus Eberhardt auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf laut Redetext. 2003 ging der Jahresüberschuss auf 68 Millionen Euro von 274 Millionen Euro im Vorjahr zurück.

In 2002 war allerdings durch den Verkauf der damaligen Tochter Heimann Systems ein hoher außerordentlicher Ertrag verbucht worden. Bereits in der vorigen Woche hatte Rheinmetall in einem ersten Überblick über 2003 einen Rückgang des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 204 (Vorjahr: 392) Millionen Euro mitgeteilt.

Nur noch zwei Standbeine

Die Ausschüttung für Stamm- und Vorzugsaktionäre soll auf dem Vorjahresniveau bleiben, wobei Boni der vorjährigen Zahlung in 2003 in einen regulären Dividendenbestandteil gewandelt werden sollen.

Nach dem Verkauf seiner Elektroniksparte in mehreren Schritten steht Rheinmetall nunmehr nur noch auf den Standbeinen Rüstung und Autozulieferung. „Wir haben den Konzernumbau erfolgreich beendet“, sagte Eberhardt. Beide Unternehmensbereiche zeigten organisches Wachstum über dem jeweiligen Branchendurchschnitt.

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