Hohe Werbeeinnahmen
Blockbuster beschert Viacom rote Zahlen

Vor einmaligen Belastungen hat der US-Medienkonzern Viacom im dritten Quartal von steigenden Werbeeinnahmen profitiert und einen Gewinnanstieg verbucht.

HB NEW YORK. Wegen Sonderkosten von 1,2 Milliarden Dollar für seine Videogeschäfts-Tochter Blockbuster hat Viacom jedoch rote Zahlen geschrieben. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft sei jedoch gestiegen, teilte Viacom am Donnerstag in New York mit. Die Sonderkosten entstanden durch die Ausgliederung von Blockbuster.

Der Viacom-Konzern wies für das dritte Quartal einen Verlust von 487,6 Millionen Dollar (384 Millionen Euro) aus gegenüber einem Gewinn von 700 Millionen Dollar im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Klammert man Sonderbelastungen aus, steigerte Viacom vor allem wegen höherer Werbeeinnahmen den Gewinn aus dem laufenden Geschäft um 12 Prozent auf 723 Millionen Dollar. Der Quartalsumsatz legte um 4 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar zu.

Viacom Inc erhöht ihre Quartalsdividende von 6 Cent auf 7 Cent je Aktie und kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu 8 Milliarden Dollar an. Der Neunmonatsumsatz betrug 16,2 (Vorjahresvergleichszeit: 14,9) Milliarden Dollar. Der Neunmonatsgewinn schrumpfte wegen der Sonderbelastungen auf 976 Millionen Dollar nach 1,8 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Zu Viacom gehören unter anderen Kabelfernsehkanäle wie MTV und VH1, die Fernsehgesellschaft CBS, zahlreiche Rundfunkstationen, das Filmstudio Paramount Pictures, der Buchverlag Simon & Schuster und Paramount-Freizeitparks.

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