Hohe Zahlungen
Lockheed Martin lockt Manager zum Ausstieg

Der weltgrößte Rüstungskonzern Lockheed Martin lässt sich einen Stellenabbau eine Stange Geld kosten: Um mehr als 600 Manager und damit jede vierte Führungskraft loszuwerden, zahlt das Unternehmen insgesamt 178 Millionen Dollar an Abfindungen. Und das drückt trotz guter Geschäfte den Quartalsgewinn.
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HB BETHESDA. Lockheed Martin zahlt damit rund 300 000 Dollar pro Kopf - zu viel, wie die Börsianer befanden. Die Aktie fiel am Dienstag um mehr als zwei Prozent. Denn die Stellenstreichungen schmälerten den Gewinn im dritten Quartal. Das Ergebnis rutschte um 28 Prozent auf unterm Strich 571 Mio. Dollar ab. Dagegen war eher die gegenteilige Richtung erwartet worden, denn das Geschäft mit der Rüstung brummt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 11,4 Mrd. Dollar.

Lockheed Martin hat die Zahl seiner Mitarbeiter insgesamt reduziert. Seit Anfang 2009 fielen rund 10 000 Stellen weg. Aktuell beschäftigt Lockheed noch etwa 136 000 Menschen.

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