Hoher Ölpreis und größere Fördermengen
Positives Ergebnis für Statoil

Bestechungsvorwürfe und Führungswechsel konnten dem norwegischen Ölkonzern, Statoil, nichts anhaben: Im dritten Quartal steigerte das mehrheitlich staatliche Unternehmen seine Gewinne nach Steuern um satte 30 Prozent.

HB OSLO. Der größte norwegische Ölkonzern Statoil habe seinen Gewinn im dritten Quartal nach Steuern auf 4,3 Mrd. Kronen (520 Mill. Euro) gesteigert, teilte das Unternehmen am Montag in Oslo mit.

Der Vorsteuerertrag stieg um 13 Prozent auf 12,2 Milliarden Kronen. Als Grund für das überraschend starke Quartalsergebnis nannte der neue Konzernchef Inge K. Hansen neben den hohen Ölpreisen einen Anstieg der Fördermengen sowie gute Ergebnisse bei der Erschließung neuer Förderplätze.

Die jüngsten Wechsel an der Unternehmensspitze hätten nichts an den strategischen Zielen Statoils geändert. Hansen bezog sich damit auf die Rücktritte seines Vorgängers Olav Fjell sowie des Aufsichtsratsvorsitzenden Leif Terje Løddesøl wegen des Vorwurfs, Statoil habe Bestechungsgelder im Iran gezahlt. Der Umsatz stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3 Prozent auf 62,7 Milliarden Kronen.

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