Hohes Wachstum im Halbjahr
Bau-Spezialist Wacker will Börsengang nachholen

Auch nach dem geplatzten Börsengang will der Baumaschinen-Hersteller Wacker Construction seine Investitionen nicht zurückschrauben.

dpa-afx MÜNCHEN. Zur Fortsetzung des Wachstumskurses solle in diesem und im nächsten Jahr verstärkt investiert werden, sagte Vorstandschef Georg Sick am Dienstag in München.

Geplant seien unter anderem eine neue Fertigungsstätte für kompakte Radlader und ein deutlicher Ausbau des Vermietgeschäfts in Zentral- und Osteuropa. Der Börsengang, der Anfang Juli kurzfristig abgesagt worden war, bleibe "wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie". Er solle nachgeholt werden, sobald der Kapitalmarkt eine angemessene Bewertung des Konzerns erlaube.

Im ersten Halbjahr setzte Wacker Construction seinen Wachstumskurs fort. Der Umsatz legte um knapp ein Drittel auf 316 Mill. Euro zu. Bereinigt um Zukäufe lag das organische Wachstum immer noch bei 18 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen wuchs um 57 Prozent auf 43,8 Mill. Euro. Wacker sieht sich als Weltmarktführer bei leichten Baugeräten.

Die 1 848 als Schmiede gegründete Firma stellt zum Beispiel Walzen und Presslufthämmer her. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr auch durch die Übernahme des Radlader-Herstellers Weidemann um 22 Prozent auf gut 503 Mill. Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%