Hubschrauber-Hersteller
Eurocopter 2012 mit Rekordumsatz

Das Jahr hätte für Eurocopter nicht besser laufen können. Der Weltmarktführer bei zivilen Hubschraubern steigert seinen Umsatz um 15 Prozent. Und für das laufende Jahr gibt es noch Luft nach oben.
  • 1

ParisDer europäische Hubschrauberhersteller Eurocopter hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 6,3 Milliarden Euro erzielt. Dies sei eine Steigerung um 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2011, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Auch für das laufende Jahr werde mit einem neuerlichen Anstieg bei den Lieferungen um 15 Prozent gerechnet.

Die Gesamtzahl der Bestellungen von 469 Hubschraubern sei das zweitbeste Ergebnisse bisher, teilte die Tochter des Luftfahrtkonzerns EADS weiter mit. Dies zeige eine „Rückkehr zu dem Niveau von vor der Krise von 2008“ an. Eurocopter-Chef Lutz Bertling verwies darauf, dass neben der Lieferung neuer Hubschrauber die Aktivitäten in den Bereichen Unterstützung und Service deutlich ausgebaut worden seien.

Eurocopter hatte bereits im Jahr 2011 einen Rekordumsatz von 5,4 Milliarden Euro vermeldet. Eurocopter ist weltweit führend bei zivilen Hubschraubern.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Hubschrauber-Hersteller: Eurocopter 2012 mit Rekordumsatz"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Alles schein mehr als gut zu laufen.
    Wenn es hierbei nur fair innerhalb Eurocopter zugehen würde und nicht in Frankreich die Weichen gestellt werden würden, um ECD zur „verlängerten Werkbank“ degenerieren zu lassen.
    Die Tage von Tiger und NH90 sind gezählt. Aber was kommt danach? Was viele nicht wissen, wenn man in 10 Jahren weiterhin erfolgreich sein möchte, muss man wegen der langen Entwicklungszeiten bereits heute an Produkten von morgen arbeiten.
    Während in der franz. Zentrale Programme zu Hauf (X3, X4, X6, EC175) finanziert werden, werden ECD`s Langfristperspektiven demontiert.
    Um davon abzulenken, versucht man Glauben zu machen, die Investition in die X9 würde ECD langfristig sichern. Augenwischerei!
    Die Frage stellt sich, wann das einzige Zukunftsprogramm, das für ECD gleichwertige Zukunftsperspektiven bieten könnte, der Future Transport Helicopter, den Attacken aus Frankreich zum Opfer fällt. Gerüchte gibt es hierzu schon viele.
    Berlin`s Luftfahrtstrategie formuliert viele wichtige Zielsetzungen, die wenn sie Realität werden, ECD tatsächlich eine Perspektive bieten könnten.
    Berlin sollte jedoch aufpassen, um nicht wieder von Frankreich über den Tisch gezogen zu werden, denn so wichtig die geplant X9 ist, sie wird den luftfahrtstrateg. Anspruch alleine nicht erfüllen können. ECD ist aus dem gesunden Mix der zivilen und milit. Standbeine erfolgreich geworden und gewachsen. Deshalb braucht es eine Perspektive nach Tiger u. NH90 um Know-how und Arbeitsplätze erhalten zu können.
    Aber genau das wird ECD verwehrt. Nicht verwunderlich, wenn die strategischen Geschicke quasi ferngelenkt durch den Elysee Palast kontrolliert werden.
    T. Enders wünscht sich weniger Staatseinfluss. Das gilt jedoch nicht nur für Berlin. Wir hoffen, dass die Hrn. Enders und Bertling die aktuellen Geschehnisse auch firmenintern korrigieren können. Solange dies jedoch nicht geschafft ist, kann man sich nur wünschen, dass Berlin diese Entwicklung erkennt und rechtzeitig (jetzt) reagiert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%