Hyperloop-Projekt
Indien hofft auf Musks High-Speed-Revolution

Elons Musks Vision für den Personentransport soll nach Indien kommen. Politiker hoffen auf einen Impuls für die desolate Transportinfrastruktur. Auch Deutschland will auf dem Subkontinent mit High-Speed-Technik punkten.
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BangkokNoch prägen Gemüsebauern die Gegend rund um den Fluss Krishna im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh. Doch wenn es nach den lokalen Behörden und einem Start-up aus den USA geht, sollen die Menschen hier künftig mit einer Technik reisen, die nach Science-Fiction klingt.

Wie das von Tesla-Gründer Elon Musk inspirierte Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies (HTT) am Mittwoch bekanntgab, soll das Hochgeschwindigkeitstransport-System der Firma künftig die Städte Amaravati und Vijaywada verbinden. Die Fahrt, für die im Auto bisher mehr als eine Stunde nötig ist, soll dann nur noch sechs Minuten dauern.

Die in Los Angeles beheimatete Firma ist der jüngste Anbieter, der den Wunsch von Indiens Regierungschef Narendra Modi nach High-Speed-Technik für sein Land erfüllen möchte. Auch Deutschland und Japan wittern bei dem Versuch, Hochgeschwindigkeitszüge auf dem 1,3 Milliarden Einwohner großen Subkontinent zu etablieren, gute Geschäfte.

Bisher ruckeln Indiens Züge noch sehr gemächlich durch das Land. Bahnen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 Kilometern pro Stunde gelten bereits als Express-Verbindungen. Die Infrastruktur des Streckennetzes, das zu den größten der Welt zählt, ist in großen Teilen marode.

Die mehr als 20 Millionen Inder, die jeden Tag mit dem Zug zwischen den Metropolen des Landes reisen, brauchen deshalb viel Geduld. Die Fahrt von Mumbai nach Neu Delhi – eine Strecke, die ungefähr so lang ist wie zwischen Berlin und Rom – dauert rund 24 Stunden.

Modi will das nun ändern und verspricht Hochgeschwindigkeitsstrecken im ganzen Land. Er setzt dabei auf ausländische Technologie, die nun auch aus Elon Musks Ideenschmiede kommen könnte. Der US-Unternehmer hatte 2013 die Grundzüge des Hyperloop-Transportsystems vorgestellt. Seither versuchen mehrere Start-ups das Konzept zur Marktreife zu bringen.

Dabei sollen Transportkapseln, die in einer Vakuumröhre zwischen Magneten schweben, unter relativ geringem Energieaufwand mehrere Hundert Stundenkilometer schnell befördert werden. In Kalifornien plant HTT ein Pilotprojekt. Auch in Ländern wie der Slowakei, Korea und Indonesien hat das von dem deutschen Unternehmer Dirk Ahlborn mitgegründete Start-up bereits Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet.

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  • Elon Musk schafft es immer wieder in die Schlagzeilen. Zwar nicht mit Erfolgen, dafür mit schlichtem Unfug. Und immer ist auch ein Bild von diesem Grinseheini dabei. Wollte er nicht eigentlich zum Mars fliegen? Hat er den Flug verpasst?

  • Eine simple Idee, die wahrscheinich schon von vielen angedacht wurde.
    Sie ist einfach logisch. Transport ohne Luftwiderstand, im Vacuum, also einem Rohr.
    Die Ausführung aber ist extrem Anspruchsvoll und damit anfällig.
    Anforderungen:
    Eine fast geradlinige, extrem stabile Trasse mit Magnetschwebe- und Antribstechnik ausgerüstet, dies alles im Vacuum mit entsprechenden Schleusen und Druckkapseln als Kabinen.
    Enorme Sicherheitsanforderungen im Bezug auf Fuktionalität und Schutz vor Sabotage.
    Ich wollt in keinem Rohr reisen, und schon gar nicht mit mehreren 100 Km/h.

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