IAA Nutzfahrzeuge: Daimler, MAN und VW sorgen für gute Laune

IAA Nutzfahrzeuge
Daimler, MAN und VW sorgen für gute Laune

Am Donnerstag beginnt die in Hannover die IAA für Nutzfahrzeuge offiziell, morgen dürfen sich Journalisten und Fachpublikum umschauen und heute stellen die Lkw-Bauer ihre Zukunftsprognosen vor. Mit dabei sind natürlich auch die deutschen Vertreter Man, Daimler und Volkswagen. Und die sprühen für Optimismus.
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HB HANNOVER. Optimismus pur auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover: Daimler-Nutzfahrzeugchef Andreas Renschler hat das Ende der Krise für seine Firma ausgerufen. „Der Aufschwung ist da“, sagte er auf der Messe. Das Geschäft mit den Lastwagen sei beim Weltmarktführer in den ersten acht Monaten des Jahres um 33 Prozent gewachsen. Die Auftragseingänge per August lägen bei Lastern sogar um 65 Prozent über dem Vorjahr. Bei Transportern sei der Umsatz in den ersten acht Monaten um 48 Prozent gewachsen, bei Bussen um 22 Prozent. „Die IAA 2010 markiert einen Wendepunkt“, sagte Renschler.

Er sei froh, sich in diesem Jahr auf Nutzfahrzeuge konzentrieren zu können und nicht über Immobilienblasen oder Bankenpleiten zu diskutieren, sagte Reschler weiter. 2009 sei das schlechteste Jahr für Nutzfahrzeuge seit Menschengedenken gewesen.

Als Langfristziel strebe Daimler an, Diesel-Verbrauch und Emissionen nicht nur zu senken, sondern abzuschaffen. Daher stellte Renschler den Transporter Vito nun mit batterie-elektrischem Antrieb vor. Die ersten 100 Stück seien bereits ausgeliefert worden, darunter an die Deutsche Post. Laut Post hat der Wagen eine Nutzlast von 900 Kilogramm und eine Reichweite von 130 Kilometern. Da die Paketwagen am Tag höchstens 40 Kilometer in der Stadt unterwegs seien, reiche dies aus.

Beim leichten Laster Atego bietet Daimler nun auch einen Hybrid-Antrieb, beim Linienbus Citaro eine weiterentwickelte Brennstoffzelle. Da ein Auffahrunfall eines schweren Lasters laut Renschler im Schnitt 14 000 Euro kostet, offeriert das Unternehmen nun auch eine zweite Generation der aktiven Bremshilfe, die nicht nur vorausfahrende Fahrzeuge, sondern auch stehende Hindernisse erkennen soll.

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