Iberdrola bietet für Energy East
Spanier schlagen auf US-Energiemarkt zu

Der spanische Versorger Iberdrola will das US-Energieunternehmen Energy East für insgesamt 6,4 Mrd. Euro übernehmen.

dpa-afx MADRID. 3,4 Mrd. Euro davon würden in bar gezahlt, der Rest seien übernommene Schulden des US-Unternehmens, teilte Iberdrola am Dienstag in Madrid mit. Zur Finanzierung zieht das Unternehmen verschiedene Alternativen in Erwägung und schließt auch eine Kapitalerhöhung nicht aus, wie aus einer Präsentation hervorgeht.

Die Entscheidung, ob neue Aktien zur Finanzierung des Kaufs ausgegeben werden, solle noch vor Abschluss des Deals fallen. Mit der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden rechnet Iberdrola in der zweiten Hälfte nächsten Jahres.

In den vergangenen Wochen hatten sich Medienberichte gehäuft, die von einem bevorstehenden Zukauf von Iberdrola in den USA berichteten. Zudem hatte Iberdrola-Verwaltungsratspräsident Ignacio Sanchez Galan von Expansionsplänen gesprochen und die USA als wichtigste Region für Wachstum in der Branche genannt.

Obwohl die Pläne also nicht mehr überraschend kamen, sorgte vor allem der genannte Übernahmepreis für einen Kursrutsch der Iberdrola-Aktie. Zuletzt notierte das Papier 1,89 Prozent im Minus bei 42,03 Euro. Eine Händlerin sagte, einige Marktteilnehmer dürften den Preis mit einer Prämie von rund 20 Prozent zunächst als zu teuer empfinden. Der Deal sei aber strategisch sehr sinnvoll, daher rechne sie damit, dass sich die Aktie schnell erholt./

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