
Handelsblatt: Herr Huber, Sie sind Chef der größten Einzelgewerkschaft der Welt, die Hundertausende von Mitarbeitern in der Autoindustrie organisiert. Welches Auto fahren Sie eigentlich privat?
Berthold Huber: Einen VW Touran, 1,4 Liter. Vom Platzangebot her ein tolles Auto …
Handelsblatt: Aber noch ein Auto mit einem normalen Verbrennungsmotor. Wann glauben Sie, werden Sie in die Tiefgarage der Frankfurter Zentrale mit einem rein elektrisch betriebenen Fahrzeug rollen?
Huber: Das wird von verschiedenen Faktoren abhängen. Erst einmal muss es sich rechnen. Das Auto muss effizient sein. Idealismus allein reicht nicht. Die Batterie muss innerhalb kürzester Zeit wieder aufzuladen sein. Kurz: Das Elektroauto muss eine ernsthafte Alternative zu heutigen Fahrzeugen sein.
Handelsblatt: Für Deutschland ist die Autoindustrie eine Schlüsselbranche, in der direkt mehr als 700 000 Menschen arbeiten. Haben Sie keine Angst, dass es in dreißig, vierzig Jahren Zehntausende weniger sein werden?
Huber: Ich sehe in der Elektromobilität eher eine Chance für die Beschäftigten denn eine Gefahr. Erste Studien, die sich mit dem Thema beschäftigen, sagen voraus, dass durch neue Komponenten wie Batterie und Elektromotor unter dem Strich weltweit bis ins Jahr 2020 250 000 Arbeitsplätze entstehen können. Ich erwarte deshalb, dass es über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu einem positiven Beschäftigungseffekt durch den Umbruch zur Elektromobilität kommen wird.
Handelsblatt: Daimler-Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm ist da weniger optimistisch. Er geht davon aus, dass der E-Motor deutlich weniger Beschäftigung bei den Herstellern bindet als der Verbrennungsmotor.
Huber: Erich Klemm sieht das zu Recht aus der Perspektive eines Autoherstellers. Und natürlich stehen die Hersteller, vor allem bei der Motorenfertigung, vor gravierenden Veränderungen, die bisher nur schwer einzuschätzen sind. Aber wir haben das Thema auf der Agenda. Wir wollen den Wandel gestalten. Dazu engagiere ich mich auch als Mitglied der Nationalen Plattform Elektromobilität, die von der Industrie und der Bundesregierung gebildet wurde. Die Abschätzung der Auswirkungen auf die Arbeitsplätze verdient aber mehr Aufmerksamkeit, auch in der Nationalen Plattform.
Handelsblatt: Studien von der Unternehmensberatung McKinsey sagen voraus, dass in der Metallverarbeitung Zehntausende Stellen wegfallen, weil die Fertigung eines E-Autos viel weniger komplex ist. Wird das Arbeitsvolumen für die Hersteller nicht drastisch geringer werden?
Huber: Ich glaube schon, dass sich die Waagschale bei den Arbeitsplätzen tendenziell etwas zugunsten der Zulieferer verschieben wird. Beim klassischen Verbrennungsmotor werden wir sukzessive einen Abbau von Arbeitsplätzen erleben. Aber auf der anderen Seite werden gerade bei der Entwicklung und Produktion von Batteriechemie, Kunststoffen und Mikrosystemen zahlreiche neue Arbeitsplätze entstehen. Unter dem Strich wird das Elektroauto kein Jobkiller sein. Ganz im Gegenteil: Ich bin davon überzeugt, dass die Elektromobilität in Deutschland das Potenzial hat, Tausende neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Auf ZDF war vor 1-2 Wochen ein interresanter bericht über Lithiumvorkommen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Salar_de_Uyuni
allein hier lagern vermutlich 5,4 Millionen Tonnen was für 1Mrd Autoakkus reichen würde (wenn man von 5kg Lithium pro Akku ausgeht)
Es gibt noch andere Akkutechnologien, wie z.b. die Zebrabatterie
http://de.wikipedia.org/wiki/Zebrabatterie
Das Hauptproblem ist denk ich, das bei einem Elektroauto außer der batterie keine nennenswerte Verschleißteile vorhanden sind. Die bremsen werden weniger beansprucht, da über den Elektromotor gebremst wird und bremsengergie zurückgewonnen wird, es ist kein Ölwechsel mehr fällig, Zylinderkopfdichtung usw. können nicht mehr kaputt gehn und das Getriebe hat nur noch eine feste Übersetzung was auch weniger Verschleiß bedeutet, allein hier werden viele Arbeitsplätze im Service wegfallen. Deshalb versucht denk ich die industrie den Start zu verzögern, um noch so lang wie möglich mit Verbrennerautos Geld zu verdienen.
Wasserstoff hat meiner Meinung nach keine große zukunft im Automobilbereich, da erstmal viel elektrische Energie aufgewendet werden muss, um Wasserstoff zu erzeugen, die Lagerung schwierig ist und bei der Umwandung in einer brennstoffzelle wieder Verluste entstehen wodurch der Gesammtwirkungsgrad nicht sehr gut ist.
Fakt ist, durch geringere Servicearbeiten und einfachere Autos werden in Deutschland Arbeitsplätze verloren gehen wenn die industrie nicht ihren Ar*** hoch bekommt und weiterhin an ihren alten Verbrennern festhält.
Peter Scholz
wussten Sie , dass ein deutsches U-boot mit einer brennstoffzelle in der Nordseee seine Kreise zieht.
beachtet von anderen "Natopartnern"
Wenn ein deutsches U-boot mit einer brennstoffzelle ausgestattet wird , muss ja jemand daran interesse haben , sonst gibt man ja das Geld nicht aus.
Verfolgt von anderen U-booten macht man Jagd auf unser U-boot.
Also doch die heimliche Entwicklung der Technologie, brennstoffzelle ? irgendwas muss ja drann sein.
Das Gewicht der batterie ist grundsätzliches Problme in der Summe des Gesamtgewichtes.
Nur bei den Ersatzstoffen hockt China auf seinen seltenden Erden. Das wird lustig werden.
Also zurück zum Pferd mit Kutsche , wie gesagt alte in halt immer noch das beste. Good old day´s
Vor lauter E-wie Elektroauto sehen viele die Probleme nicht.
A) die Lithium Vorkommen reichen nach einer Studie nur
für ca. 1,5 Millionen battarien. Den auf unser
lieben Erde gibt es gar nicht soviel Lithium.
b) Peugeot hat noch einen anderen Plan. Die
Austauschbare batterie an der Tankstelle.
Reinfahren, auswechseln, weiterfahren. Hat den
Vorteil die Reichweite wird erhöht.
Warum wohl, eine battarie hält nur ca. acht
Jahre danach ist Sie kaputt. Kosten ca. zur
Zeit 8000 bis 10.000€. Jeder der jetzt schon ein
Auto hat wird sich noch wundern.
C) Arbeitsplätze gehen verloren, wer braucht dann
noch einen Antriebstrang wie heute, Motorenblock
ect.
D) Tesla, hat sich Daimler eingekauft, warum wohl,
dann auch noch Panasonic. Auto kostet hier
90.000€ zu teuer.
Es ist eine Temporäre Angelegeneheit. Daimler steigt aus und enscheidet sich für das Wasserstoffauto , warum wohl.
Aber Politiker wie Gewerkschaftler wollen sich halt in den Medien TV mäßig darstellen. inhalt gleich Null.
Wissen gleich Null. Dampfplauderer.
Es gibt einige Firmen die zum beispiel mit GM zusammenarbeiten um battarien "aufzuarbeiten"
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