IG Metall

Die Zukunft von Opel steht auf dem Spiel

Bei den Verhandlungen zur Sanierung Opels geht es laut IG Metall um die Zukunft des Unternehmens. Die Schlacht um den Autohersteller könne nur in Europa gewonnen werden.
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Das Opel-Werk in Bochum. Quelle: dapd

Das Opel-Werk in Bochum.

(Foto: dapd)

FrankfurtBei den Verhandlungen zur Sanierung des Autoherstellers Opel steht nach Auffassung der IG Metall die Zukunft des gesamten Unternehmens auf dem Spiel. Man spreche mit dem Mutterkonzern General Motors nicht über einzelne Standorte, sondern über das komplette Unternehmen, erklärte der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild am Dienstag.

Dazu gehörten Perspektiven für alle Standorte inklusive des von der Schließung bedrohten Werks in Bochum. Die Sanierung, deren zentrales Ziel die Steigerung des Marktanteils in Europa sein müsse, werde nur mit der Belegschaft gelingen, nicht gegen sie.

Derzeit führt die IG Metall mit dem Opel-Management Verhandlungen über die Zeit nach 2014, wenn der aktuelle Standortsicherungspakt ausläuft. Vorbedingung war eine weitere Beschäftigungsgarantie für die vier deutschen Werke bis 2016.

Die Tariferhöhung von 4,3 Prozent ab Mai für die rund 22.000 Beschäftigten in Deutschland wird zunächst bis Oktober gestundet, könnte aber im Falle einer Nichteinigung in voller Höhe an die Belegschaft ausgezahlt werden, sagte Schild, der gleichzeitig im Aufsichtsrat von Opel sitzt.

„Das wäre zwar eine fette Einmalzahlung für alle, aber auch der Anfang vom Ende des Unternehmens.“ Konkret werde derzeit an flexibleren Arbeitszeitmodellen gearbeitet, mit denen besser auf die schwankende Auslastung der Fabriken reagiert werden könne.

„Die Schlacht wird in Europa gewonnen“
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