
Die Verhandlungen über einen Zukunftstarifvertrag für die 16.000 Airbus-Beschäftigen in Deutschland sind erneut abgebrochen worden. Die zuvor ausgesprochenen Drohungen mit einer Produktionsverlagerung hätten keine konstruktiven Verhandlungen möglich gemacht, erklärte IG-Metall-Tarifsekretär Daniel Friedrich in Hamburg. „Anscheinend braucht die Gegenseite den Druck der Belegschaft.“
Bei den Forderungen der Tarifkommission nach einer Erweiterung der Mitbestimmung bei Leiharbeit, Arbeitsorganisation und Optimierungsprozessen habe es kein Ergebnis gegeben. Die Tarifkommission hatte bereits in der vergangenen Woche Warnstreiks beschlossen. Über den Zeitpunkt entscheide die Bezirksleitung, hieß es.