Im August mehr Pkw zugelassen
Europas Automarkt zieht an

Im August haben die meisten europäischen Autohersteller deutlich mehr Autos verkauft als noch vor einem Jahr. Insbesondere die deutschen Hersteller Daimler-Chrysler und Volkswagen konnten dabei wieder deutlich zulegen. Fiat und die General Motors (GM) blieben dagegen unter dem Vorjahreswert.

HB FRANKFURT. In den 23 EU-Ländern und den drei Efta-Staaten Norwegen, Island und Schweiz sei die Zahl der Neuzulassungen verglichen mit August 2004 um 7,5 % auf gut 894 000 gestiegen, teilte die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (Acea) am Mittwoch in Brüssel mit. In den ersten acht Monaten des Jahres ergab sich damit noch ein Minus von 0,2 % im Vergleich zu 2004. In den 15 westeuropäischen Staaten und den Efta-Ländern stiegen die Zulassungen im August um 8,3 % auf gut 840 000 Stück, nachdem sie im Juli um 1,7 % auf 1,21 Mill. gesunken waren. In den ersten acht Monaten zeigte der Absatz ein Plus von 0,2 %.

Der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte den Zuwachs bei den Zulassungen im August in Westeuropa bereits am Wochenende auf acht Prozent beziffert. In Deutschland legte der Absatz um zwölf Prozent zu.

Spitzenreiter bei den Verkäufen neuer Autos in der EU waren der Acea zufolge Irland und Dänemark mit Steigerungsraten von jeweils deutlich mehr als 20 %, während in Portugal zwölf Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt wurden.

Deutsche Hersteller setzten ihre Erholung fort. So konnte Daimler-Chrysler mit den Marken Mercedes-Benz, Smart und Chrysler im Jahresvergleich 12,4 % mehr Autos absetzen. BMW setzte 14,2 % mehr BMW und Mini ab. Volkswagen verkaufte mit Audi, Seat und Skoda 19,8 % mehr, wobei das Plus bei den Fahrzeugen der zuletzt schwächelnden Marke Volkswagen mit 26,8 % noch markanter ausfiel.

Noch stärkere Zuwächse verzeichnete der koreanische Hersteller Kia mit einem Zulassungsplus von 35 % und die japanische Nischenmarke Suzuki, die den Absatz um 30,6 % steigerte. Die Verliererliste führt im August der britische Hersteller MG Rover an, der die Produktion seit mehreren Wochen eingestellt hat. Hier sank der Absatz um 40,5 %.

Im Juli hatte sich ein Rückgang um 1,8 % auf 1,27 Mill. Autos ergeben, wie die Acea gleichzeitig bekannt gab.

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