Im ersten Halbjahr unter Erwartungen
Nissan hinkt hinterher

Obwohl der japanische Automobilkonzern Nissan Motor seinen Netto-Gewinn im ersten Halbjahr gesteigert hat, blieb er unter den Erwartungen von Experten. Der schwache Dollarkurs und höhere Rohstoffpreise haben sich bemerkbar gemacht.

HB TOKIO. Der operative Gewinn sei im Zeitraum von April bis September um 0,6 % auf 403,44 Mrd. Yen (rund 2,98 Mrd. €) gestiegen, teilte der Konzern am Freitag mit. Damit verfehlte Japans zweitgrößter Autobauer die Erwartungen von Analysten, die im Mittel 417,4 Mrd. Yen erwartet hatten.

Für das Gesamtjahr rechnet Nissan mit einem um 4,3 % höheren Betriebsgewinn von 860 Mrd. Yen und hofft, dass neue Modelle auch dem schwachen Heimatmarkt Wachstum Aufwind geben.

Gebremst von kletternden Öl- und Stahlpreisen sei der Netto-Gewinn im ersten Halbjahr um ein halbes Prozent auf 238,81 Mrd. Dollar gestiegen, teilte Nissan weiter mit. Ein zweistelliges Umsatz-Plus in den USA ließ die weltweiten Erlöse trotz eines schwächeren Inlandsgeschäfts steigen. Nissan setzt rund 30 % seiner Produktion in den USA ab und damit etwas mehr als in Japan selbst.

Nissan-Aktien hatten an der Tokioter Börse vor Bekanntgabe der Daten rund 1,4 % fester bei 1195 Yen geschlossen.

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