Im ersten Quartal mit Ergebnis- und Umsatzplus
Linde sieht sich von Konjunktureintrübung nicht beeinträchtigt

Der Industriegase-Konzern Linde hat im ersten Quartal 2008 den Umsatz und das operative Ergebnis gesteigert. Allerdings lag das Ergebnis unter den Schätzungen der Analysten. Trotzdem sieht sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg.

HB MÜNCHEN. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und vor Sondereinflüssen sei im ersten Quartal um 5,8 Prozent auf 602 Millionen Euro gestiegen, teilte Linde mit. Analysten hatten im Schnitt mit 621 Millionen Euro gerechnet.

Linde setzte im ersten Jahresviertel 2,92 Milliarden Euro um, ein Plus von zwei Prozent. Der Überschuss ging jedoch um 62 Prozent auf 172 Millionen Euro zurück. Im Vorjahresquartal war der Gewinn wegen Verkäufen im Zusammenhang mit der Übernahme des britischen Gasekonzerns BOC deutlich höher ausgefallen als üblich.

Für das Gesamtjahr 2008 bekräftigte der Vorstand, den Umsatz steigern zu wollen. Der operative Gewinn soll noch kräftiger als der Umsatz zulegen.

Linde sieht derzeit trotz der Eintrübung der Weltwirtschaft noch keine Anzeichen von negativen Auswirkungen auf das Linde-Geschäft. „Auch wenn im laufenden Jahr von einer Eintrübung der Weltwirtschaft auszugehen ist, sehen wir derzeit noch keine Anzeichen, dass diese Entwicklung unser Geschäft negativ beeinträchtigt oder nachhaltig beeinträchtigen wird“, heißt es.

Linde sei in seiner neuen Struktur sehr robust aufgestellt. Das Unternehmen sei weniger abhängig von Konjunkturzyklen und könne durch seine globale Ausrichtung auch regional ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen abfedern, erklärte die Linde. Darüber hinaus könne Linde im Gase- und Engineeringgeschäft von strukturellen Wachstumstreibern zum Beispiel auf dem Energiesektor profitieren.

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