Im Falle der Insolvenz
GM-Verwaltungsrat begrüßt Aufspaltungspläne

Der neue Verwaltungsratschef des US-Autobauers General Motors (GM), Kent Kresa, hat sich im Fall einer unvermeidlichen Insolvenz für eine Aufspaltung des Konzerns ausgesprochen. Eine Zweiteilung in einen "guten" und einen "schlechten" Konzernteil sei eine "sehr gute Idee".

HB NEW YORK. Dies sagte Kresa am Donnerstag dem Fachmagazin "Automotive News". Er glaube aber nach wie vor, dass sich General Motors (GM) auch ohne Insolvenzverfahren sanieren könne.

US-Präsident Barack Obama hatte der Opel-Mutter zu Wochenbeginn 60 Tage Zeit gegeben, um einen neuen Rettungsplan auszuarbeiten und Gewerkschaften und Gläubiger zu massiven Zugeständnissen zu bewegen. Andernfalls droht die Pleite. Zuletzt mehrten sich die Spekulationen über eine bevorstehende "Blitz-Insolvenz", bei der GM praktisch im Schnelldurchgang aufgespalten und so von seiner Schuldenlast befreit werden könne.

Kresa war erst am Montag an die Spitze des Verwaltungsrates gerückt, nachdem der bisherige GM-Chef Rick Wagoner seinen Hut hatte nehmen müssen. Wagoner war in Doppelfunktion auch Vorsitzender des Verwaltungsrates. Sein Nachfolger als Konzernchef ist der bisherige GM-Vize Fritz

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%