Im Laufe des zweiten Halbjahres
Bosch-Siemens-Hausgeräte will Preise erhöhen

Der weltweit drittgrößte Hausgeräte-Hersteller Bosch-Siemens will angesichts des andauernden Preisverfalls in der Branche weitere Stellen abbauen. Außerdem will das Unternehmen seine Großprodukte wegen der stark gestiegenen Stahl- und Kunststoffpreise in den nächsten Monaten verteuern.

HB MÜNCHEN. „Die Materialpreiserhöhungen sind so bedeutsam, dass wir uns gezwungen sehen, sie an den Markt weiterzugeben“, sagte BSH-Chef Kurt-Ludwig Gutberlet auf der Bilanzpressekonferenz in München. „Das wird sich im Laufe des zweiten Halbjahrs abspielen.“ Besonders betroffen seien Edelstahlgeräte, die um mindestens fünf Prozent teurer würden. Wie stark die Preise auch bei anderen Geräten angehoben würden, werde in den kommenden Wochen entschieden. Insbesondere die starke Nachfrage in China hat die Preise für Rohstoffe und damit auch für Stahl stark in die Höhe getrieben.

Gutberlet kündigte den Abbau weiterer Arbeitsplätze in Deutschland an, wollte aber keine Zahlen nennen. „Die Schwäche des deutschen Marktes trifft die deutschen Standorte überproportional, weil der deutsche Markt überwiegend von deutschen Standorten bedient wird.“ Derzeit beschäftigt das Gemeinschaftsunternehmen der Konzerne Bosch und Siemens weltweit gut 34 000 Mitarbeiter, davon in Deutschland knapp 15 000. Im vergangenen Jahr waren bereits rund 1 000 Stellen in Deutschland gestrichen worden.

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